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Hundekauf - Was Sie beachten sollten!

In einer guten Zucht finden Sie gesunde, putz muntere und spielende Rassehunde und deren Welpen vor. Bei erfahrenen Züchtern finden Sie Spielzeuge, mit denen der Rassehund und dessen Welpen seinen Beutetrieb auf natürliche Art ausleben kann.

Spielen Sie mit den Welpen mit einem piepsenden Gummitierchen oder Ball.

Bedenken Sie bitte, Beute flüchtet, sie greift nicht an, also bitte von den Welpen wegwerfen und nicht entgegen.

Fassen Sie die Welpen nicht über die Köpfe und heben Sie diese nicht vom Boden hoch.

Das alle Welpen mindestens in der 8. Woche vierfach und mit der 12.Woche ein wiederholtes Mal, dann fünffach, geimpft und mehrmals entwurmt, entfloht sind und in geeigneter Form eineindeutig gekennzeichnet wurden,muss als Selbstverständlichkeit gelten. (siehe auch)

Welpen unter 12 Wochen bieten seriöse Züchter nicht an, dies schon deshalb nicht, da der Impfschutz gegen die Tollwut tatsächlich erst in diesem Alter das erste Mal zuverlässig vorgenommen werden kann, sodaß es sich empfiehlt, und seriöse Züchter tun das so, den Welpen frühestens nach der Fünffachimpfung (im Zwinger vom Evaschacht wird die Sechsfachimpfung gegeben), also mit 12 Wochen abzugeben.

Da der Welpe jedoch von der 6. bis ca. 18. Lebenswoche seine erste "Prägungsphase" durchläuft, ist es ratsam, ihn sooft es geht, jedoch nicht vor der ersten Impfung, zu besuchen, mit ihm zu spielen und somit die ersten Ansätze seines späteren Verhaltens kennenzulernen.

Gute Rassehundewelpen zeigen sich bereits als Welpe mit angehobener Rute, die als Parameter des psychischen Zustandes verstanden werden darf. Nur unsichere oder ängstliche Hunde tragen die Rute zwischen die Beine geklemmt.

Fragen Sie den Züchter wieviel Mahlzeiten der Welpe am Tag erhält und was er füttert.

Wird nur Milch und Brot gefüttert, sollten sie augenblicklich diese "Zuchtstätte" verlassen.
Ein Welpe hat 4 x am Tag gefüttert zu werden und dies mit einer speziellen Welpenvollnahrung. Milch vertragen die wenigsten Hundewelpen.

Lassen Sie sich die Ahnentafel / Ahnenpass mit der darin ersichtlichen Tätowiernummer des Welpen zeigen und vergleichen Sie diese mit der im Ohr des Welpen und im Impfausweis.

Sie sollten nicht erst immer fragen müssen, sondern der/die Hundezüchter/in zeigt Ihnen dies alles von alleine. Liegt die Ahnentafel noch beim Stammbuchführer des Vereins, wird Ihnen der Züchter den Wurfanmeldeschein mit diesen Angaben vorweisen. Auf jedem Wurfmeldeschein, z.B. des ICR e.V., finden Sie auch die Bestätigung des Tierarztes, der den guten Gesundheitszustand der Welpen bescheinigen muss.
Der Internationale Club der Rassehundezüchter e.V. (ICR e.V.) hat diese Anforderung - als einer der ersten Rassehundeclubs in Deutschland - zusätzlicher Sicherheit für den Käufer nach schweizerischem Vorbild geschaffen. Ohne die Unterschrift und den Stempel des Veterinärs auf dem Wurfmeldeschein werden keine Ahnentafeln für Welpen erstellt!

Erfolgreiche Züchter stellen Ihnen gerne das Muttertier vor und dessen Referenzen, also Richterberichte von Ausstellungen, Siegerurkunden oder Zuchtzulassung.

Bevor Sie einen Kaufvertrag unterschreiben und Ihre neue Liebe mit nach Hause nehmen, zeigt Ihnen ein guter Züchter das Gebiß bzw. die korrekte Zahnstellung. Der standardgerechte Welpe sollte keinen Vorbiss oder Rückbiss haben.

Zudem werden die Hoden beim Rüden gezeigt und zwar so, daß Sie nicht erst fragen müssen, ob Sie diese winzigen Dinger selbst kontrollieren dürfen. Allfällige Mängel müssen im Kaufvertrag aufgeführt sein und haben Einfluß auf einen günstigeren Kaufpreis.

Falls die Ahnentafel noch beim Zuchtbuchführer ist, muss im Kaufvertrag vermerkt werden, daß Ihnen diese vom Züchter (Einschreiben) nachgesandt wird.

Lassen Sie sich Futter für einige Tage vom Züchter mitgeben oder kaufen Sie bei Ihm einen Sack Hundefutter. Falls Sie eine Futterumstellung vorhaben, nehmen Sie diese langsam im Zeitraum von ca. 10 Tagen vor. Sie verhüten damit Magen- und Darmstörungen (bis zu chronischen) und verhindern eine eventuelle Wachstumsstörung bzw. bleibende Entwicklungsstörung.

Die Meinung von weiteren Züchterkollegen:
Heute (8.10.01) habe ich Ihre Homepage zum ersten Mal flüchtig besucht, die mir sehr gut gefällt. Eine kleine Anmerkung wäre meines Erachtens jedoch von Nöten. In der Rubrik "Was man beim Hundekauf beachten sollte" (Ratgeber), schreiben Sie, dass man mit dem Welpen spielen sollte, und zwar mit einem quitschenden Spielzeug. Gerade dies wird jedoch in führenden Hundebüchern und -zeitschriften abgeraten, da ein Spielzeug, das beim Reinbeissen quietscht, die natürliche Beisshemmung des Hundewelpens beeinträchtigt, d.h. ein Welpe weiss instinktiv, dass er loslassen muss, wenn das Gegenüber winselt. Spielt er jedoch mit einem Quietschespielzeug, was andauernd quietscht, jedoch keine Folgen nach sich zieht (keine Unterbrechung des Spiels durch Hündin, Bestrafung...) wird dieser Instinkt der sog. Beisshemmung beim Hund "verschleissen". Ein Hund, der beim Quietschen nicht reagiert, wird später, im Fall, wo er womöglich einen Menschen beisst, auf dessen "Quietschen", d.h. Schmerzlaute, nicht mehr reagieren und nicht loslassen. Somit sollte man Welpen bis zur 18. LW keine Spielzeuge anbieten die quietschen.
Herzliche Grüsse,
Katrien De Bondt

Dankend für diesen Hinweis und diesem auch durchaus folgend dürfen wir ergänzen, dass unser Rat, mit dem Welpen vor dem Kauf mit einem quietschenden Spielzeug zu spielen, sich auf das Beobachten des Welpen vor dem Kauf und somit zur Kaufentscheidungsfindung bezog, weil der Welpeninteressent somit den ängstlichen oder vorsichtigen Welpen vom "Draufgängertyp" unterscheiden und den für seine Belange besten Welpen aussuchen kann.
Ihre ...einfach tierische Redaktion

eine Seite von rassehunde.de


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