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Der Impfratgeber bei rassehunde.de

Impfungen von Hundewelpen

Unsere Zuchthunde werden jährlich "sechsfach" gimpft.
Was heißt das?
Auf Grund des erhöhten Infektionsdruckes in jeder Hundezuchtstätte werden unsere Zuchthunde und die "Althunde", welche bereits aus der Zucht ausgestellt wurden, jährlich ein Mal mit einer Impfung versorgt, welche sich aus sechs, den Hund gegen die folgenden Erkrankungen immunisierenden, Komponenten zusammen setzt:


- Hepatitis
- Leptospirose
- Parvovirose
- "Zwingerhusten"
- Staupe
- Tollwut

Die Muttertiere werden in der 4.Woche vor dem zu erwartenden Wurftermin nochmals mit einer Impfung versehen, welche beim Muttertier die Erhöhung der körpereigenen Abwehrstoffe, dem Titerwert, bewirkt.

Somit wird sichergestellt, daß die Welpen in den ersten Lebenstagen mit ausreichenden maternalen (vonder Mutter stammend) Antikörpern versorgt werden, und somit dem erhöhten Infektionsdruck einer jeden größeren Hundegemeinschaft gewachsen sind.
Der Titerwert hat eine Halbwertzeit von ca. 10 Tagen, was bedeutet, daß sich dieserWert binnen 10 Tagen halbiert, und die kritische Grenze, hin zur Imunitäts - Unterversorgung des Welpen, wird mit einem Wert von ca. 80 und darunter angesetzt.

Wenn also der Titerwert der Hündin zur Geburt des Welpen bekannt ist, (Durch Ihren Tierarzt Blut ziehen und den Titerwert in einer Tierklinik feststellen lassen)  ist es lediglich nur noch eine mathematische Aufgabe, zu errechnen, wann dem Welpen eine Impfung zu verabreichen ist, um den Aufbau der körpereigenen Abwehrstoffe zu provozieren.
Ist der rechnerische Titerwert zum Zeitpunkt der Erstimpfung noch zu hoch, ich denke über 120, so besteht die Gefahr, daß die maternalen Antikörper die abgeschwächten Lebendimpfviren vernichten und es somit nicht zur Provokation der Bildung von körpereigenen Abwehrstoffen im Körper des Welpen kommt. Der Welpe würde dann innerhalb kürzester Zeit dem Infektionsdruck von der Umwelt nicht widerstehen können und erkrankt.
Achtung ! Es gibt Impfstoffe auf dem deutschen Markt, welche im Beipackzettel genau diesen Fakt auszuschließen versuchen. Das sind leere Versprechungen !! Zumindest meine Erfahrungen mit einem dieser Impfstoffe ist gegenteilig!!
Gerne gebe ich auf Anfrage hierzu weitere Informationen.

Es ist also der Zeitpunkt der "Provokationsimpfung" so zu wählen, daß eine Unterversorgung, aber auch eine zu frühzeitige Versorgung des Welpen verhindert wird.

Beispiel: festgestellter Titerwert beim Muttertier 1600

daraus folgt: 10. Tag = 800
                   20. Tag = 400
                   30. Tag = 200
                   40. Tag = 100
                   50. Tag = 50

Günstigster Impfzeitraum demzufolge zwischen dem 40. und 43. Tag für die Erstimpfung.

In diesem Beispielsfall impfen wir unsere Hunde am 40. Tag und wiederholen diese am 44 - 45.Tag erstmals mit einem Parvoviroseimpfstoff.

Ähnlich, über unsere Erfahrung ausprobiert, wenden wir das folgende Impfschema seit Mitte 1996 erfolgreich an und haben somit nie Erkrankungen dieser Art im Bestand gehabt:

62. Tag Vierfach - Impfung - (Hepatitis,Leptospirose,Parvovirose, Staube)
84. Tag Wiederholung der Vierfach-Impfung mit der Erweiterung um Tollwut und Zwingerhusten, also die Sechsfach - Impfung.

Zusammenfassung:
Impft man jedoch zu früh, weil man z.B. den Titerwert der Mutterhündin nicht kennt, werden die abgeschwächten Lebendimpfviren durch die maternalen Antikörper zerstört und die gewollte und gezielte Provokation der Erzeugung eigener Antikörper findet im Welpen nicht statt.
Erreicht dann der Titer - Wert der Muttermilch den kritischen Wert von 80 oder fällt dieser gar darunter, ist der Welpe gegen eine Erkrankung nicht ausreichend geschützt und wird, je nach Art der im zwingereigenen Milieus, d.h. der vorhandenen und konzentriert vorkommenden Vieren, zum Opfer fallen.
 

Impft man jedoch zu spät wird der Welpe schon den Kampf mit den Vieren eigentlich verloren haben. (Ausnahmen gibt es überall) Solche Welpen erkranken in der Regel erst mit der 10. - 11. Lebenswoche, der "Züchter" weißt einen Impfausweis vor, welcher die Impfungen dokumentiert, alles scheint seriös und ordentlich - und trotzdem stirbt der Welpe auf den Armen des neuen Rudelmitgliedes, nachdem dieser Welpenkäufer noch einem Tierarzt das Geld bezahlen mußte, oder mehr, welches er glaubte beim Kauf eines jüngeren Welpen vom "Wohnstubenvermehrer" gespart zu haben.


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Weitere, auch von unseren Erfahrungen, abweichende, Ausführungen zum Thema finden Sie unter

Siehe auch unter Ratgeber:

Welpen - Impfschemen
 
Abgabealter der Welpen
 
Reisebestimmungen

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